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Im Rahmen der
Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus im GPG Unterricht besuchten
die beiden 9. Klassen mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Keil und Frau Brunner
die KZ-Gedenkstätte in Flossenbürg. Ziel des Besuches war, den Jugendlichen
die Verbrechen der NS-Diktatur näherzubringen und ihnen die Schicksale der
Menschen, die unter Ausgrenzung, Verfolgung und Gewalt leiden mussten,
eindrücklich vor Augen zu führen.
Zunächst wurde den
Klassen in einem Workshop, geleitet von Herrn Karwath und Herrn Troidl, der
Kurzfilm „Ich will auch ins Spielzeugland", der das Leben einer jüdischen
Familie beschrieb, nähergebracht. Dabei wurden immer wieder originale
Gegenstände aus der damaligen Zeit gezeigt, die das Geschehen
veranschaulichten. So wurde deutlich, dass hinter den historischen
Ereignissen persönliche Schicksale standen, die Familien und ganze Lebenswege
für immer veränderten.
Nach einer kurzen
Pause wurden die Klassen von ihren Begleitpersonen über das Gelände und durch
das Gebäude des ehemaligen Konzentrationslagers geführt. Während des
Rundgangs erhielten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Geschichte
des Lagers und die unmenschlichen Bedingungen, unter denen die Häftlinge
leben und arbeiten mussten. Die verschiedenen Gebäude einschließlich dem
Krematorium hinterließen eine bedrückende Stimmung.
Besonders bewegend
waren die persönlichen Geschichten der Verfolgten und die Fotografien
jüdischer Familien, die vor ihrer Verfolgung ein alltägliches Leben geführt
hatten.
Der Besuch in der
Gedenkstätte Flossenbürg war für die Klassen eine eindrucksvolle und
nachdenklich stimmende Erfahrung. Die Auseinandersetzung mit den Verbrechen
des Nationalsozialismus sollte die Jugendlichen dazu ermutigen, Ausgrenzung
und Diskriminierung auch in der Gegenwart kritisch wahrzunehmen und sich für
ein friedliches und respektvolles Zusammenleben einzusetzen.
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