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Im
Rahmen der Woche der Alltagskompetenzen fuhren die Klassen 6A und 6B-G mit
den Lehrkräften Susi Kreutzmeier-Aures und Doris Pensky und zwei weiteren
Begleiterinnen am Donnerstag, den 19. März 2026, zur Umweltstation
Waldsassen. Dort wurden die Klassen von vier Damen der Umweltstation
empfangen und in zwei Gruppen aufgeteilt.
Die
Klasse 6B-G fing mit dem Thema Wasser an. Die Referentinnen erklärten den
Kindern, dass der Süßwasservorrat auf der Erde begrenzt ist und dass es viel
mehr Salz- als Süßwasser gibt. Süßwasser schmeckt nicht immer gleich, das
durften die Schülerinnen und Schüler mit einer Löffelprobe testen.
Danach
gab es ein Quiz, bei dem die Kinder schätzen mussten wieviel Wasser zur
Herstellung von verschiedenen Dingen, wie Kleidung, Lebensmitteln usw.
benötigt werden. Die Referentin machte den Schülerinnen und Schülern klar,
wie wichtig es ist, mit dem Wasser sparsam umzugehen.
In
einigen Versuchen ging es dann um die Wasserspannung. In ein mit Wasser
gefülltes Glas wurde Babypuder gegeben, welches auf der Oberfläche schwamm.
Wenn man nun mit dem Finger vorsichtig nach unten auf das Puder drückte,
wurde der Finger nur pudrig, nicht nass. Die Wasserspannung hatte
standgehalten!
In
einem weiteren Versuch wurde ein halb mit Wasser gefülltes Schnapsglas in ein
großes Glas Wasser „gestellt". Es schwamm oben. Nun durften die in
Mannschaften eingeteilten Kinder abwechselnd vorsichtig in das Schnapsglas
Wasser zugießen. Die Mannschaft, bei der das Schnapsglas unterging, weil die
Spannung riss, hatte verloren und die anderen bekamen einen Punkt.
Im
letzten Versuch sollten die Schülerinnen und Schüler versuchen mit
Beilagscheiben in ein Schnapsglas zu treffen, welches in einem größeren, mit
Wasser gefüllten Gefäß, stand.
Das
war gar nicht so einfach. Die Mannschaft mit den meisten Treffern gewann.
Zum
Abschluss des Wasserteils durften die Kinder noch Wassertierchen unter dem
Mikroskop begutachten. Leider fiel der Teil aus, in dem sie diese Tierchen
selbst aus der benachbarten Wondreb gefischt hätten.
Nach
der Frühstückspause folgte der Abschnitt „Gesunde Ernährung".
Hier
übernahmen die anderen beiden Damen und es ging in die Küche. Dort erzählte
eine der Referentinnen den Schülern viel Interessantes über den Zuckergehalt
in Lebensmitteln. Die Kinder durften schätzen, wieviel Würfelzucker in den
jeweiligen Lebensmitteln sind. Das wurde dann zur Kontrolle ausgerechnet und
mit Zuckerwürfeln anschaulich gemacht. Auch die Ernährungspyramide wurde
besprochen.
Essen
kann aber auch ohne Zucker schmackhaft sein, was die jungen Zuhörer jetzt
selbst ausprobieren durften. Auf dem Außengelände sammelten sie Bärlauch,
Schnittlauch, Brennnesseln, Giersch und Gänseblümchen. Diese Kräuter wurden
von den Kindern dann zerkleinert und mit Schmand verrührt, etwas Kräutersalz
dazu und fertig! Auf leckerem Bauernbrot verzehrten die Schülerinnen und
Schüler den Aufstrich.
In
einer Sehen-Fühlen-Schmecken-Station durften die Kinder dann noch
Lebensmittel ertasten, Kräuter durch Riechen erraten usw.
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